Profi-Teil im Heim-Stall

Focus ZeitfahrmaschineIch hatte bereits geschrieben, dass ich über die Lieferfristen meines bestellten BMC TM01 mehr als verärgert war; insbesondere, da durch den Hersteller weder mir, noch den Händlern vernünftige Informationen an die Hand gegeben wurden, wann denn eine Auslieferung erfolgt.

Dementsprechend lauteten auch Kommentare in den einschlägigen Foren. Manche Besteller sind sogar ob des immer weiter verschobenen Termins abgesprungen. Sicher keine gute Werbung für BMC.

Ich dachte auch über Alternativen nach, als ich von Focus ein tolles Angebot bekam – eine Zeitfahrmaschine Focus Izalco vom Team Katusha. Na, das wäre doch was, dachte ich: Kurz abgeklären, ob denn überhaupt ein Rad in meiner Größe noch vorrätig wäre, und dann „zuschlagen“.

Leider wartete ich dann – nicht lange, aber immerhin *g: Kein Rad in meiner Größe mehr da . Aber Focus reagierte schnell und bot mir ein Bike des MILRAM-Teams an. Warum nicht, ist das gleiche Modell, nur ein wenig älter.

Und das bekam ich dann innerhalb einer Woche geliefert…

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Prost Neujahr – Olympianorm verpasst

Peter beim Düsseldorf Marathon

Peter beim Düsseldorf Marathon

Nach etwas längerer Zeit wieder ein Bericht von mir: Warum diese lange Pause? Nun, bekanntlich leide ich an Asthma, und in den letzten Wochen war es so stark, dass anders als in den vergangenen Jahren nicht nach ein paar Tagen eine gewisse Normalität einkehrte. Die Folge war, dass auch das Training darunter gelitten hat.

Genug der Jammerei. Am vergangenen Wochenende fand nun zum zehnten Mal der Marathon in Düsseldorf statt. Der alte Mann war gemeldet, hatte aber berechtigte Zweifel, ob des fehlenden Trainings (lediglich einen 1/2 Marathon im März als längste Einheit) überhaupt anzukommen. Aber starten und sehen wie weit man(n) kommt, war die Devise.

Das Wetter am Sonntag top, nicht zu warm, nicht zu kalt. Startzeit humane 9 Uhr, bei einer Laufzeit knapp über 4 Stunden hätte ich sogar den Anpfiff der Fortuna in Fürth noch erleben können. Das ich den Lauf aber nicht allzu ernst nahm, beweist die Tatsache, dass mir Dirk “Hasi” bei Kilometer 12 ein leckeres “Füchschen”-Alt in Aussicht stellte – und ich auch vorhatte, dieses zu trinken.
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Ausdauerleistung der anderen Art

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Bei mir ist derzeit keine Vorbereitung auf einen Ironman oder anderen Langdistanz-Triathlon in Sicht. Zu sehr dominiert die Umstellung vom Angestellten- zum Selbstständigen-Dasein. Zur Erinnerung: Ich bin bei der Frankfurter Rundschau vor rund einem Dreivierteljahr als Online-Redakteur ausgestiegen; und widme mich seither nunmehr meiner professionellen Tätigkeit als Krav Maga-Instructor und Mentalcoach. Aber ich habe natürlich meine Erfahrungen auf der Langdistanz nicht vergessen, und so fließen Elemente des Triathlon-Trainings in mein eigenes Fitnessprogramm ein – und umgekehrt.

In rund fünf Wochen geht es nach Israel zum herausfordernden Krav Maga-Training: Die so genannten Graduate- und Expert-Camps stehen an – zwei Wochen lang sechs bis acht Stunden Training pro Tag. Keine leichte Sache, denn in der ganzen Zeit wird intensiv geschlagen, getreten, gekämpft, Stress-Szenarien absolviert (und einiges auf die Knochen und Muskeln gekriegt). Der abschließende Test zum Expert-Level wird rund sechs Stunden ununterbrochenes Powern mit Sparringsfights zum Schluß bedeuten.

Es bedarf also einer spezifischen Vorbereitung… physisch wie mental. Die Komponenten der Vorbereitung entstammen dabei auch meinen anderen Erfahrungs- und Kenntnis-Zusammenhängen: physischerweise dem Triathlon und dem Crossfit, mentalerweise meiner NLP- und MBSR-Ausbildung.

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Wer hat Angst vorm Frankenstein?

frankenstein2012-logoAuf zum zweiten FrankensteinLauf in Darmstadt-Eberstadt: Mit leicht abgeänderter Start- und Zielführung geht es am letzten Samstag im April (also dem 28.04.2012) darum, den Frankenstein zu erobern. Über 200 Teilnehmer haben 2011 an der Premiere teilgenommen und auf Grund der positiven Resonanz hoffen der TV 1876 Darmstadt-Eberstadt und Organisator Kay Kretzschmar, in diesem Jahr noch mehr Teilnehmer zu diesem schönen Landschaftslauf motivieren zu können.

Die moderatere und auch für Hobbyläufer gut zu bewältigende Variante am Fuße des Schlossbergs hat 150 Höhenmeter und ist sieben Kilometer lang. Die Geübteren können die 16-Kilometer-Strecke mit 362 Höhenmetern in Angriff nehmen und dabei den Ausblick auf die Burg und den schönen Odenwald genießen. Auch für die Jüngsten ist gesorgt. Die 6- bis 13-Jährigen werden bei einem wertungsfreien Schüler-Lauf über die 1500-Meter-Strecke flitzen. Als Belohnung winkt hier für jedes Kind im Ziel eine Medaille. 
Die ambitionierteren Kinder im Alter ab 10 Jahren können alternativ schon die 7-Kilometer-Strecke angehen.

Start- und Ziel wird diesjährig direkt vor, bzw. im Mühltalbad sein. Die Verlegung des Zielteppichs macht die Strecke zwar um eine halbe Stadionrunde länger, dafür ist das Mühltalbad aber nicht mehr nur Dreh- und Angelpunkt für Anmeldung und Siegerehrung, sondern es trägt auch zu einem für die Finisher würdigen Zieleinlauf bei.

Start: 
Mühltalstraße Höhe Mühltalbad in 64297 Darmstadt
Startzeit: 
15:00 Uhr – Schüler-Lauf
, 16:00 Uhr – 16 km und 7 km Lauf

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Israman und Negev-Wüstenwandern

Kameltrekking in der Negev

Kameltrekking in der Negev

Nachdem unsereiner sich den Traum vom Start in Hawaii auf unabsehbare Zeit abschminken kann – die Qualifikationszeiten werden ja von Jahr zu Jahr unerreichbarer, und auf den Aufstieg in die höheren Altersklassen zu spekulieren, ist auch nur eine dürftige Chance – geraten die eher exotischen Langdistanz-Distanzen in den Blickwinkel. Wo’s tatsächlich eher ums Ankommen oder das reizvolle Umfeld, denn um eine schnelle Zeit oder eine persönliche Bestzeit geht…

Der Norseman ist mir angesichts meiner fehlenden Fettschicht zu kalt, also wie wäre es mit dem Israman? Dessen primäre Herausforderung besteht darin, nach Start im südisraelischen Eilat und der Schwimmstrecke im Roten Meer in der Negev-Wüste zu radeln und zu laufen, und das eben bei Staub, Sand, Trockenheit und Hitze. Diese Wüste ist eine Steins-, Geröll-, Felswüste und bietet unglaubliche Farben von violett bis ocker… über ihre geologische Beschaffenheit weiß indes die Wikipedia mehr. Ein bißchen praktische Erfahrung kann aber nicht schaden, dachten wir uns.
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Volle Dröhnung, auch unter Wasser

Unterwasser-MP3-Player

Unterwasser-MP3-Player

An den Kindern merkt man, dass man älter wird – so heißt es. Ich habe keine Kinder, werde ich deshalb nicht alt? *g

Schön wäre es ja, aber auch ich merke den Zahn der Zeit an mir nagen. Sportlich sowieso, aber auch was so manche Einstellung oder Wahrnehmung betrifft.

Wenn ich an meine Anfangszeiten im Ausdauersport denke (Mitte der 80er), da habe ich die Laufstrecken mit einem Walkman oder – damals ganz modern und trendy – tragbaren CD-Player absolviert. Ganz extrem war es, als ich ein 24-Stunden-EKG bekam – ein Gerät in der Größenordnung eines Kassettenrecorders (wer kennt die überhaupt noch…). Lauft damit mal eine Distanz von 18 Kilometern! Heute steckt man ein EKG-Gerät in die hohle Hand, der Walkman ist zu einem kleinen iPod mutiert, tragbare CD-Player gibt es (glaub’ ich) gar nicht mehr….

Wenn man mir das vor zwanzig Jahren gesagt hätte… Es ist halt nur so, dass mir die Zeit vor zwanzig Jahren vorkommt wie vorgestern,… und doch ist in dieser langen Zeit so vieles an mir vorbei gegangen. Aber ich bin natürlich auch froh drüber.

Ich habe zwar größtenteils keine Ahnung, wie man das ganze moderne Zeugs vernünftig bedient, kaufe es aber trotzdem. Und dann suche ich mir jemanden, der es mir erklärt. Meine neueste Errungenschaft – ein wasserdichter MP-3Player!
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