Zeit für Muße

Und ich hatte gedacht, ich komme ohne krankheitsbedingte Ausfälle in die neue Saison!

Es lief ja auch wirklich optimal Des Wetter war im Januar mild, die Euphorie vorhanden, die Trainingsleistungen dementsprechend.

Aber wie so viele leide ich aktuell unter einer Erkältung. Bei mir äußert sich das dann in migräneartigen Kopfschmerzen, Zahnweh!, Reizhusten, Schwindel und was weiß ich noch alles.

Am vergangenen Sonntag war dann Schluss. Der Körper forderte sein Recht, und da ich ihn bereits so lange kenne und wir uns verstehen, höre ich auf ihn und gebe nach. Kein Lauf, kein Mountainbike. Dafür tagsüber stundenlanges Dösen. Der Vorteil: Ich war nächtens so fit, dass ich den Super Bowl ohne Einschlafpausen verfolgen konnte („Meine“ New York Giants haben übrigens nach einem spannenden Spiel mit 21:17 gewonnen).

Dieses Erfolgserlebnis sorgte aber nicht für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Ich werde mich deshalb damit abfinden, ein paar trainingsfreie Tage einzulegen zu müssen. Allerdings ist es – vom fehlenden Spaß durch Training mal abgesehen – nicht weiter schlimm. Im Vergleich zu den Vorjahren bin ich schon ziemlich weit, und mein Hauptwettkampf findet ja bekanntlich erst im Herbst (Mexiko; Hannes hat schon Reise und Startplatz bestätigt) statt.Jetzt bleibt mal Zeit für das neue, von der Kollegin zu Weihnachten geschenkte Buch. Oder aber für einen Kinobesuch, sofern ich nicht das Bett hüten muss. Dann sind da ja immer noch die vielen interessanten Seiten im internet, von Laufrädern über Wettkampfreisen bis hin zu den Videos der Saison 2011. Mich motivieren diese Seiten ungemein. Und wenn ich schon nicht trainiere, dann fantasiere ich mir eben irgend etwas vor. In Gedanken bin ich ja auch schon mit dem neuen Zeitfahrrad unterwegs gewesen. Sehr schnell übrigens… *g

Eine Frage an die geneigte Leserschaft habe ich aber noch: Hat jemand Erfahrung mit einer Radtour von circa 480-500 Kilometer Länge – nonstop? Mein Vorhaben ist nämlich, sofern die Fortuna im vorletzten Spiel der 2. Bundesliga bei denn Fürthern die letzten Punkte für den Aufstieg holt, die Rückreise von Fürth nach Düsseldorf in einem Rutsch zu absolvieren. Ich hoffe zwar, dass der Aufstieg schon vorher fest steht (dann lauf’ ich an diesem Spieltag den Marathon in Düsseldorf), sofern ich aber tatsächlich – organisatorische Dinge müssten im Vorfeld noch geklärt werden – fahren „müsste“, wäre es interessant zu wissen, auf was ich mich da einlasse. ;-)

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One Response to Zeit für Muße

  1. Maike says:

    Gute Besserung! Ich kann’s nur zu gut nachvollziehen wie schwer es ist, die Füße stillzuhalten. Das Vergnügen hatte ich im Januar! Also werd’ schnell wieder fit!

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