Der Wal ist gestrandet

„African Overlanders“: Campsite nahe Kapstadt, Startrampe für Offroad-Reisende.

Da steht er nun, der große Mercedes-Lkw; Kim ist knapp zwei Meter groß, und dementsprechend die Wohnkabine hoch – er wollte stehen können. Sie ist auch sehr lang, weil Kim und Susi alles daheim für sie verkauft haben und darin leben. Auf der dunkelblauen Lackierung ihrer rollenden Wohnung prangt ein vergnügter Pottwal.

Nur: Dem Wal ist nicht zum Lachen zumute, er ist gestrandet. Er steht auf einem rustikalen Campingplatz nördlich von Kapstadt, dessen einziger Charme darin besteht, dass andere Overlander dort Zwischenstopp machen. Am unteren Ende des Kontinents angekommen, weiß seine Besatzung nicht mehr weiter.

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Jina und ihr billiges Auto

Jinas Arbeitsplatz: Sandige Campsite am Tafelberg nahe Redelinghuys.


Jina spricht gut Englisch, ist aber nie aus Velddrif rausgekommen und betet zu Gott, dass sie sich ein altes, billiges Auto leisten kann, damit sie die 16 Kilometer von der Farm ihres Bosses am Tafelberg ins Dörfchen Redelinghyus nicht mehr laufen muss. Hin- und Rückweg so lang: Da kommt sie nicht mehr vor der Dunkelheit zurück. Sie will dem Boss aber auch nicht zur Last fallen und sich von ihm mitnehmen lassen.

Sie mag ihre Katzen, die nicht ihre sind, und mag die Hunde der Besitzerin nicht, weil die die Katzen jagen.

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